HOMEMADE LOFI PSYCH --- WHERE TO START?





"There is so much groovy music here..." WHERE TO START???

I recommend to
start with the HLFP-Samplers (especially HLFP 04).
Here you will come to know many of the bands/musicians featured in this blog. If you like what you hear, you may check out more of their music later on.
(You may also click on the picture on the sidebar and you will find the original post with download links.)

There is also a "FOCUS ON..." section. Here you will find albums that in my opinion are absolutely great (***** = "five-stars-recordings") and that are essential listening and strongly recommended for download.

Please don't send me any more music submissions

and emails until further announcement!


I TRY to RE-UP some stuff that has been down from time to

time, but I still don't have enough time to

listen to/post much new stuff.

Sorry!

IMPRESSUM: see here!

Tuesday, May 23, 2017

ART JACKSON'S ATROCITY Live In Europe (1975) - The Follow-Up To Gout! (WE'RE LATE FOR CLASS)(USA 2017)




Some new stuff from the ever so hard-working guys WE'RE LATE FOR CLASS. Psychedelic late-Miles-Davis-style druggy fusion jazz. Very enjoyable.
You may check out all of their weird music here.
Strongly recommended!!!

Their info on this release:

The long-lost second LP from Art Jackson's Atrocity.
Recorded live in Germany, just months after Gout (the band's 1974 debut album for Columbia Records) was shelved, deemed unsellable by the label's corporate hierarchy. Turning down a January, 1975 invitation to support Miles Davis in Tokyo, The Atrocity decided instead to blitzkrieg Germany, finding a receptive audience for their incendiary style of improvisational jazz/noise/rock. First issued as an independent LP in St. Louis, circa 1975, Live In Europe is the only known live document of Art Jackson's Atrocity - though… all of the Atrocity's work was recorded live as it happened. Live In Europe, however, captures the frenetic energy that can only be found in a live setting, as artist and audience face off for an anticipatory clash of unknown expectations and improvisational possibilities. The enthusiastic response from the jazz-hungry Germans in both Düsseldorf and Berlin provides an exhilarating backdrop to The Atrocity's only overseas performances. Now, for the first time in 42 years, a new generation of listeners have the opportunity to hear the musical madness of a close-knit collective of anti-social misfits with no corporate goals. What might have been... had label indifference, drug abuse and multiple incarcerations not derailed one of the 1970's more unpredictable forebears of a futuristic musical dystopia few were willing to believe could possibly exist.

LIVE IN EUROPE (1975)
SIDE 1
#31994 (4:22)
The Continuum (4:55)
Death Train To Nuremberg (4:06)
SIDE 2
Birds On Fire (7:59)
Birds On Fire, Part 2 (11:14)

Get a high quality, full album download (FLAC, AIFF, WAVE and other options) for only $1 at Bandcamp. Listen to each track and download it all for FREE @320.

Art Jackson: guitar
Artis Killins: bass, vox
Pharaoh Keyes: keyboards
Pete Jay: guitar, percussion
Eric Gaye: saxophone, clarinet
Joseph Mix: saxophone, flute, effects
Kurtis Snider: drums

Free Download

Tuesday, May 16, 2017

PINK FLOYD – The Early Years 1965-1972

Leider nicht der ganz große Wurf!


Pink Floyd-Fans tendieren dazu, exzessive Sammler zu sein, und so muss man schon etwas ganz Besonderes bieten, wenn man ihnen eine Raritäten-Box verkaufen will, die nicht gerade im Niedrigpreis-Sektor angesiedelt ist. Unzählige Bootleg-LPs/-CDs und auch TV-Mitschnitte kursieren bereits seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten, und wenn dann die entsprechenden Aufnahmen "legal" veröffentlicht werden, erwartet der Hardcore-Fan, dass sie dann wenigstens in der bestmöglichen klanglichen Version erscheinen.
Um es gleich vorweg zu sagen: Nicht nur in dieser Hinsicht ist diese umfangreiche Box stellenweise eine Enttäuschung.
Aber der Reihe nach.

– Zunächst einmal die Aufmachung:
Etwas eigenwillig, dieser übergroße schwarze Schuhkarton, aber okay, wenn man weiß, dass dieser vom Layout her an den ersten Bandbus angelehnt ist, dann kann man das schon okay finden. Cover- und generelles Artwork von PF waren schon immer sehr speziell in zumeist von herausragender Qualität (Storm Thorgenson/HIPGNOSIS). Insofern: Gut, da hat sich jemand wenigstens Gedanken gemacht. Auch die zahlreichen Inlays, Posternachdrucke und Vinyl-Singles-Reprints gehen in Ordung. Was aber ein echtes Ärgernis ist, ist, dass die Filme gleich in ZWEI Versionen erscheinen, als DVDs und überflüssigerweise auch als Blue-Ray-Disks. Wer braucht so was? Wer braucht schon zwei Formate des selben Inhalts. Ein entweder/oder wäre hier angesagt gewesen, denn der Käufer zahlt hier für ein und dasselbe Produkt quasi zweimal. Mehr als ärgerlich! Reine Geldmacherei kännte man hier unterstellen.
– Die ausgewählten Filmdokumente
Größtenteils erfreulich, vor allem die frühen Aufnahmen in guter Qualität; herausragend v. a. das KQED-Material aus San Francisco von 1970, sehr gut remastered. Ärgerlich aber, dass beim Pompeii-Film auf den aufgemotzten, eher geschmacklosen Dirctor's Cut zurückgegriffen wird. Bei einer Retrospektive wäre die originale, mittlerweile seltene Ursprungsversion, die optisch wesentlich ansprechender und authentischer ist, eher angebracht gewesen. Schade.
Unverzeilich ist, dass weder der Film "MORE" noch "LA VALLEE" mit Untertitel erscheinen. Beide Filme sind sehr wohl untertitelt erhältlich, und bei "The Committee" hat man das ja auch hinbekommen. Hallo, Qualitätskontrolle???
Bei der Auswahl hätte man selbstverständlich auch gerne den Anthony-Stern-Film "San Francisco" von 1966 mit einer einmaligen Interstellar-Overdrive-Version dabei gehabt, aber Fehlanzeige! (Rechtliche Gründe?) Weshalb Antonionis ZABRISKIE POINT-Film fehlt, dagegen aber die beiden schon genannten Schroeder-Filme dabei sind, auch das bleibt rätselhaft.
Erfreulich dagegen: Erstmals offiziell zu sehen ist der legendäre Jam mit Frank Zappa bei Interstellar Overdrive vom Amougies Festival 1969. Auch wenn er nicht komplett gefilmt ist und er eher dokumentarischen als musikalischen Wert hat, doch das ist sicher Geschmackssache. (Man hat den Eindruck, dass Zappa sich doch ziemlich zurückhält.)

Zu den CDs
CD 1: Es ist schön, das gesamte 1965-Material in gutem Sound zu hören; die legendären Songs In The Beechwoods, Vegetable Man und auch Scream Thy Last Scream sind quasi Pflicht und auch in gutem Sound wiedergegeben, doch warum noch einmal die altbekannten Singles Arnold Layne, Emily, Paintbox etc, die sowieso schon jeder hat? Und wenn, dann doch bitte in einem Stereo-Mix (wie man sie bereits von Paintbox, Apples and Oranges kennt!. Leider wieder Fehlanzeige.
CD 2: Live in Stockholm; ist okay, allerdings kaum ein Mehrwert zur bekannten Bootleg-Version.
Eine Überraschung ist die John-Latham-Session. Selbst ich hatte davon noch nie gehört, und ich würde mich durchaus als eine Art "PF-Spezialisten" bezeichnen. Musikalisch ist das Ganze ein eher loser Jam, aber okay. Es gibt nicht viel Material mit Syd Barrett, also immer her damit! Die Einteilung in Einzeltracks erscheint allerdings relativ willkürlich, da hätte man auch besser darauf verzichtet und lieber ein, zwei längere Tracks daraus gemacht. Ärgerlich ist, dass man keinerlei Informationen zu der Session erhält, wie überhaupt, was leider ebenfalls zu bemängeln ist, generell die Beihefte vom Informationsgehalt als sehr dürftig und optisch wenig ansprechend zu bezeichnen sind. Da habe ich mehr an Infos erwartet. Viel mehr!
CD 3 Auch hier wider ein Mischmasch aus überflüssigen Singles (leider wieder in Mono und nicht in Stereo, z. B. Careful, das 1971 auf der Relics-LP sehr wohl als Stereo-Mix erhältlich war) und durchaus interessanten BBC-Tracks der Zeit. Allesamt zwar nicht Neues, aber in sehr guter Sound-Qualität.
CD 4 BBC-Sessions von 1969 sowie Mischpult-Mitschnitt aus Amsterdam ohne Vocals, allesamt unter Sammlern bekannt, aber hier wiederum in exzellenter Qualität. Geht in Ordnung. Ein Riesen-Ärgernis jedoch Track 4, der hier fälschlicherweise als "Seabirds" (aus dem Original-Soundtrack von More) angekündigt wird, tatsächlich handelt es sich aber nur um einen alternativen (Mono- , was sonst? ärgerlich!) Take von "Quicksilver". HALLO? Wie kann so etwas passieren? Ich bin einer von den vermutlich Hunderten (Tausenden?) Käufern, die diese Box vor allem wegen dieses Songs gekauft haben (der zwar im Film zu hören ist, aber nie offiziell erschienen ist), und die sich danach dann extrem darüber ärgern, NICHT DAS ZU BEKOMMEN, WAS DRAUFSTEHT!

Zusammenfassend zu den ersten 4 CDs ist zu sagen, dass es sehr enttäuschen ist, dass nicht viel mehr echte Outtakes aus den Studio-LP-Sessions zu hören sind. So etwas hätte das Sammler-Herz wirklich höher schlagen lassen. Löbliche Ausnahmen sind etwa "Hollywood" oder die Beat-Version vom More-Theme. Hiervon hätte man gerne mehr gehört (allerdings noch lieber in einem Stereo-Mix! Ich weiß, ich wiederhole mich!).
Die Outtakes "Roger's Boogie" und "Song 1" etwa, die auf der 68er CD enthalten sind, zeigen ganz neue Facetten von Pink Floyd, wie man sie ansonsten kaum gehört hat. In Los Angeles aufgenommen, wenn man der Info glauben darf, lassen sie einen deutlichen US-Westcoast bzw. Eastcoast-Einfluss erkennen. Hier klingt die Band stellenweise fast wie Vanilla Fudge (bei den Gesangsarrangements und den Akkordwechseln) oder aber wie die kalifornische Studioband Touch auf ihrem einzigen progressisven Album, ebenfalls 1968 aufgenommen.

CD 5 widmet sich verdientermaßen gänzlich der vom holländischen Radio 1969 übertragenen hervorragenden Performance von The Man & The Journey. (Ein echter Highlight, auch wenn auch diese Aufnahmen schon lange in Sammlerkreisen zirkulieren.)
Vermisst wird allerding, wenn wir uns im Jahr 1969 aufhalten, die hervorragende Interstellar-Overdrive-Version, die für Ummagumma mitgeschnitten wurde, aus Zeitgründen aber weggelassen wurde. Warum ist sie nicht hier endlich zu finden? (Auf Bootleg gibt es sie schon lange, in herrausragender Qualität.)
CD 6 enthält wieder nichts Neues, die BBC-Session vom Julli 1970 und eine Live-Version von Atom Heart Mother aus Montreux. Auch hier stellt sich die Frage, warum wurde nicht das gesamte Montreux-Konzert veröffentlicht? Die Sound-Qualität hätte das durchaus hergegeben. Und das wäre sicherlich interessanter gewesen als der hunderste Aufguss der weit verbreiteten BBC-Sessions aus diesem Jahr. (Nichts gegen diese, aber wie gesagt, man kennt das Material bereits zu genüge.)
CD 7: ein weiterer Highlight der Box: weitere Outtakes aus der Zabriskie-Point-Aufnahmesession aus Rom, die allerdings bereits Ende 1969 stattgefunden haben und insofern in dem 1970er Package eigentlich falsch einsortiert sind. Leider hat man den Eindruck, dass die Stücke teils viel zu früh ausgeblendet werden. Der echte PF-Fan würde sich sicher freuen, wenn sich die Band (ähnlich wie das etwa Grateful Dead handhaben) dazu entschließen könnte, das gesamte Zabriskie-Point-Material endlich zusammengefasst als CD-Box herauszubringen. Da würden sicherlich 3 bis 4 Scheiben zusammenkommen. Ein Traum, der vielleicht einmal Wirklichkeit wird? Momentan muss man sich das Material aus den unterschiedlichsten Quellen selbst zusammenstellen.
Toll ist es, auch die ursprüngliche Studio-Version von AHM ohne Orchestrierung und Chor zu hören. Hier kann jeder nun endlich selbst nachvollziehen, warum die Band das Stück so doch ein wenig dröge fand. Ein wichtiges Zeitdokument!
CD 8 enthält einen Teil der "Nothing"-Session, des Songs, der später zum legendären "Echoes" wurde – sicherlich das ausgereifteste, beste Stück aus der Frühphase der Band. Historisch wiederum sehr interessant, musikalisch nicht ganz so. Auch hier hätte man nichtsdestotrotz gerne weitere Songschnipsel/Outtakes gehört. Stattdessen bekommt man die 71er-BBC-Session zu hören, und, man halte sich fest, wiederum vollkommen überflüssigerweise in MONO! Ein echtes Ärgernis, da dieses Konzert auf unzähligen Bootlegs im weitaus interessanteren, zeitgemäßeren Stereo-Mix im Umlauf ist. Was bitte soll das??? Wiederum: Qualitätskontrolle gepennt! Noch dazu wurde das dazugehörige Blues-Stück vom selben Aufnahmetermin auf die BONUS-CD verbannt, und dort wird auch noch das falsche Datum genannt. Lustigerweise ist es da aber in Stereo (!) zu hören. Ich schmeiß mich weg! Da hat wieder jemand gepennt.
CD 9: Hier findet sich die überflüssigste CD der gesamten Box: eine remasterte (! – remastered, nicht re-mixed! wie es da steht) Version von der LP Obscured by Clouds. Es ist ja nicht gerade so, dass der Backkatalog von Pink Floyd arm wäre an remasterten Versionen ihrer regulären Platten. Diese 2016-Version bieten nun so gar keinen wirklichen Mehrwert. Und ob der Sound des Remasterings so viel besser ist, das sei dahingestellt. Viele haben sich dazu schon geäußert und die meisten finden den Sound eher katastrophal, da viel zu höhenlastig. Das mag Geschmackssache sein. Ich finde ihn ganz okay, wenn auch nicht herausragend.
Etwas ganz anderes wäre es gewesen, wenn die Platte tatsächlich remixed worden wäre, quasi in einer alternativen Version zu hören gewesen wäre, hier eine neue weitere Gitarrenspur, dort ein anderes Rick-Wright-Keyboardsolo ... so in der Art. Das wäre ein Traum gewesen. So aber ist diese CD mit das größte Ärgernis der Box (abgesehen von dem "Seabirds"-Faux pas, s. o.).
Wesentlich mehr Sinn hätte es im Übrigen gemacht, hier stattdessen die CD-Version von Live in Pompeii zu platzieren. Diese wurde bei meiner Box-Version jedoch zusätzlich als eine Bonus-CD (CD 10) im Pappschuber mitgeliefert. Ein weiterer Patzer bei der Herstellung!
CD 11: Hier findet sich ein Sammelsurium von Tracks, die offenbar als nicht gut genug befunden wurden, um auf den "regulären" Box-CDs zu erscheinen. Na ja. was soll man sagen, ich hatte erhofft, die 1967 BBC-Version endlich in einer guten Soundqualität zu hören – und wurde bitter enttäuscht. Mit Ausnahme von "Flaming" ist die Klangqualität eher mies – nach wie vor. Es gibt sogar Bootleg-Versionen, die besser klingen, als diese hier. Wirklich schade.
Leider gilt das auch dür die zwei Tracks von The Committee (die Eröffnungs- und die Schlusssequenz des Filmes; die Jam-Fragmente a la Careful hat man gar nicht erst veröffentlicht; offenbar konnte man die Masterbänder nicht finden) und die zur Mondlandung 1969 live im TV improvisierte Musik unter dem Titel "Moonhead". Hier gibt es, wie erhofft, leider keinerlei Klangverbesserung zu früheren Bootleg-Versionen. Allerdings ist das Letztere in einer etwas längeren Version zu hören als bisher. Immerhin.
Die 74er Wembley-Echoes-Live-Version, die den Abschluss der CD bildet, ist hingegen, wie zu erwarten war, in herausragend guter Tonqualität aufgenommen. Es handelt sich um einen bislang unveröffentlichtern BBC-Mitschnitt (abgesehen von Bootleg-Versionen).
Allein, was der Song hier in dieser Box zu suchen hat, bleibt das Geheimnis des Herstellers, denn mit dem Ursprungsjahr 1974 sprengt er deutlich den vorgegebenen zeitlichen Rahmen von 1965-1972. Diese Echoes-Version wäre besser bei der erweiterten Dark Side of the Moon-Box aufgehoben gewesen (bei der auch die dazugehörige Live Version von Dark Side vom selben Konzert 1974 zu hören ist).

FAZIT:
Alles in allem ist diese extrem teure Box für den hardcore Pink-Floyd-Sammler eher eine Enttäuschung. Was schade ist. Mit ein bisschen mehr Mühe, Aufwand und Sorgfalt hätte da etwas wirklich Großartiges entstehen können. Diese Chance wurde leider verpasst. Die The Early Years-Box ist leider nicht der große Wurf geworden, die sie hätte sein können. Trotzdem enthält sie einige wirkliche Highlights.
Deshalb nur 3 von 5 Sternen.

Tuesday, April 4, 2017

FINGERLESS: 5:18 (AUSTRALIA 2011)



  

'5:18' is Fingerless’ debut release from 2011. The second album ‘Organ Control’ was released in 2012. The intervening years passed without comment. A new EP will be released soon.


 


""Hey Mr. Tambourine men play some backwards guitar for me." This would sum up Brisbane based Marc Cheeseman's music... partly. Good seventies influenced acid folk songs, where acid is the backward electric guitar, some reverbed flutes and soundeffects wrapped around great timeless bedroom folk music with some strong moments.” — Dying For Bad Music

“Two thumbs!” — J. Milgate

“I tried to listen to this on acid and all I could picture was your stupid face.” — M. Fresta


The 2011 album “5:18” is available here for free download:

https://fingerless.bandcamp.com/album/5-18


RECOMMENDED! 
Excellent dreamy psychedelic folk complete with some slide, some fuzz and some backward guitars, lots of reverb and far out vocals!
GET IT NOW!

Favourite tracks: The Dead Notes Edit and What's in Front

Thursday, April 28, 2016

Motorpsycho - Live in Berlin, Columbia Theater, 23.04.2016 Konzertkritik

Schade. Da produziert die norwegische Ausnahmeband MOTORPSYCHO mit HERE BE MONSTERS und HBM Vol. 2 eine beziehungsweise zwei ihrer ambitioniertesten und besten Platte(n) seit TRUST US (1998) überhaupt und liefert dann ein dermaßen bescheidenes Konzert ab. Enttäuschend!

HERE BE MONSTERS ist ein Werk, das aufzeigt, wie progressiver Rock im Jahre 2016 klingen kann, ja sollte. Es ist abwechslungsreich, originell, hat fantastische instrumentale Passagen und ausgefeilte Harmoniegesänge, die teils an Westcoast-Bands und insbesondere an CROSBY, STILLS & NASH erinnern. Ein einziger Genuss von der ersten bis zur letzten Minute.

Umso enttäuschender dann die Live-Umsetzung im Columbia Theater, Berlin.
Der Großteil des Publikums fand's wohl trotzdem toll – was aber auch am momentanen Hype um die Band liegen kann. Die Band hatte sichtbar Spaß, und man weiß ja auch nicht, wie es bei ihnen oben auf der Bühne geklungen haben mag. Für meinen Geschmack war das Konzert mit 2 3/4 Stunden viel zu lang und der Sound einfach nur schlecht.
Dieses Konzert war vor allem eins: dröhnend laut!
Der Reichtum an Klang, die musikalische Vielfalt der äußerst anspruchsvollen, fein arrangierten Musik, die sich auf HBM findet, wird hier live sinnlos zerdröhnt. Und so ist das Konzert für mich ein Fehlschlag. Wieder einmal zeigt sich: Lautstärke ist nicht alles! Ganz im Gegenteil. Hier zerstört sie nur.


Nichts gegen Drones und lautere Passagen bei Live-Konzerten. Wenn aber alles nur noch gleichermaßen zermatscht klingt, stellt sich bei mir als Zuhörer kein Entzücken ein, sondern vielmehr Langeweile (und bestenfalls noch – trotz Schutz der strapazierten Gehörgänge – eventuell Kopfschmerzen.)


Begnadete Sänger waren die MOTORPSYCHO-Musiker noch nie, doch an diesem Abend schmerzt das besonders. Und auch wenn Minimalismus und Repetition mit allmählicher Steigerung prägnante Stilmerkmale der Band sind – diesmal erzeugen sie keine Spannung und kosmisches Verzücken, sondern nur den Wunsch, dass es doch bitte bald zu Ende sein soll; man hat's halt an diesem Abend einfach schon viel zu oft gehört – nicht schon wieder, bitte ...


Fazit:
Schade. Das Songmaterial hätte Besseres verdient.
Und teile doch bitte mal jemand dem Bassisten mit, dass man mit dem Instrument nicht nur Akkorde spielen kann.

Tuesday, January 26, 2016

The Kadeem Ward Project: Dilemma Of Dispersal & Aging (Or A Continuum To Departure) (2015)


Here is what a guy called Kadeem sent me:

I'm a 23 year old solo artist residing in Barbados, an island in the Caribbean where the music created is often discredited and undervalued.

My latest full-length can be heard via these links:
https://musicbykadeemward.bandcamp.com/album/dilemma-of-dispersal-aging-or-a-continuum-to-departure
Or
http://youtu.be/5Sik-_iQrJU

I encourage you to take the time to listen to what I have to offer, as I believe you may very well be intrigued.

Regards,
Kadeem

If you like improvised long psychedelic rock sessions, you should have a listen.


My favourite track is:
3. Glaciated Sama-Bajau Beacon (Vision II) 37:08 
Enjoy!



Friday, January 22, 2016

Paneye - Desertism (AUSTR./ United Arab Emirates 2015)

A new fantastic album by 

PANEYE:
Desertism


recorded at Jumeirah Lakes Towers, Dubai in 2015.

Art, music, words, vocals by Will Treffry. 
Second vocalist is Khat.

1. Desertism


2. Eyelid Temples

3. I Stumbled Upon Her Ruins

4. Decayed Windforms

5. Watched By Every Gloom

6. Passports To Overcast Islands

7. Visited By Murky Windings

8. Disfigured Fortune

9. Calm Eternity

10. Heed The Cycling Idleness

11. Empty Boats And The Vortex

12. Fragile Awe


Listen here:
https://soundcloud.com/paneye/sets/desertism-by-paneye-2015

thebutterpeople.blogspot.ae/

Friday, November 13, 2015

llamame la muerte + maxim engl - Fr. 13.11. Konzert im Exzess / 21:30

Ihr habt heute noch nichts vor? Dann kommt doch an diesem Freitag dem 13.(!) nach Bockenheim in die Leipziger Straße 91, steigt die Treppen zum ExZess Keller hinab und genießt Live Musik der besonderen Art!
Liebe Grüße, M.

maxim engl (ffm) - ein mensch - eine gitarre - ein verstärker - viele effekte -
floating tones & sonic drones

llamame la muerte (le mans) - magnifique musique psychédélique - drums/guitar/vocals -
virtuoses duo, das zuweilen nach einem kompletten postrock-orchester klingt -
freund*innen von shipping news werden vor freude weinen und alle anderen vielleicht auch ***
 

Monday, November 2, 2015

The Citradels - Honey (Video; AUSTRALIA 2015)






Honey is the newest offering from the ever prolific Melbourne based band The Citradels.

Recorded over a 5 day period inside a disused butter factory in rural Victoria. Honey is the second key hole peep show into their 6th album Are They Still Here? set for vinyl release on psychic Ric Records in January 2016.

Honey features comely vocals, with Ennio Morricone style twang arrangements. Depicting young Woody’s demise into perversion, the video perfectly sums up the sickly sweet trappings of teenage love.

Honey ain’t dead.

Download the track from here


For more releases mosey on over to


(BAND info/promo)

Monday, October 19, 2015

Two excellent Compilations I listen to a lot

Usually I don' like compilation CDs that much.
I prefer to buy the complete (or almost complete) work of a band or a musician (e.g. The Byrds or Patti Smith) – and to create my own sampler. Simply for the reason that almost all sampler CDs that I bought were disappointing to me.
Anyway, there are two notable exceptions:

1. Way to Blue – An Introduction to Nick Drake
This is just excellent! A very pleasant listening experience from start till end.
I'm not the greatest Nick Drake fan on earth, but I really enjoy this compilation. This guy only managed to record 3 LPs when he was still alive and in fact I don't like to listen to them very much. The one I like the most is probably "Bryter Layter" produced by the exquisite JOHN CALE. I mean John Cale! You can't go wrong with a John Cale produced record of that era. Just think of the 2nd Nico LP "The Marble Index".
Anyway, I don't like the sparse arrangements on Drakes last album that much.
And now: "Way to Blue" – it's compiled in a way that really surprised me and finally made me a Nick Drake fan. For the first time I really got into his music.

2. Syd Barrett: Wouldn't You Miss Me?
This one is even better than "Way to Blue".
I've known Syd Barrett and Pink Floyd since I was about twelve. I'm now almost fifty years old and STILL I'm a huge Pink Floyd fan. And I mean HUGE. Don't ask me about collecting bootlegs and books ...
Listening to Barrett's solo works – two records, if you only count the regular ones excluding the outtakes collection "Opel" – was always kind of ... hm ... embarassing, no, not exactly the right word, but you know ... to me. But come on, listening to "The Madcap Laughs" at times can really be quite hard – disturbing. I still can't understand why Gilmour and Waters decided to include the more painful tracks like (especially) "Wouldn't You Miss Me", that simply sound sung wrong. Sketches at best. Turning the pages, stumbeling and stopping after a wrong beginning ... Come on, guys, give me a break!

Barrett was said to be difficult to work with, ask Norman Smith for that one, he often changed songs during the recording process and was fond of improvising. All facts very well known. And on "The Piper at the Gates of Dawn" this worked perfect, but one shouldn't forget the producer's job on that band's first album. It would be interesting to listen to some of the unedited stuff of the sessions or to some more outtakes. I think Norman Smith did a great job and "The Piper" surely would have sounded very different with another producer. What I'm trying to say: It's the editing process that is important when you work in a way Pink Floyd and/or Syd Barrett did in the old days. And Waters/Gilmour rellly did not do Syd a favour when they decided to leave all the babbling and confusion and the wrong singing in. 

"The Madcap Laughs" could have been a fantastic record. There are many fantastic songs on it. But sadly it is not – due to Waters' and Gilmour's decision. One of the reasons, why they did this to him, was probably to show in what kind of confused mental state Syd was at that time. But hey – we are listening to a record, not a therapy hour. At least I wish it was so.
The compilation "Wouldn't You Miss Me? – The Best of Syd Barrett" does not include the original version of the title song but gladly the one from "Opel" which is much better and much less painful to listen to. Why didn't Waters and Gilmour choose this version in the first place? I really wonder.

You will find all the great Barrett songs on this compilation, not all are classics, but hey: it's the "solo" Syd Barrett really at his best. "Octopus", "Late Night", "Dominoes", "No Good Trying" – you name it, even "Two of A Kind" from the 1970 BBC session is included. Great choice – without the disturbing unnecessary "mental illness indicating" elements that I dislike so much (which you find on "Madcap") and that really don't do justice to Syd Barrett, musical genius or not. 
The only song that may get hard to listen to on this compilation is in fact "Opel" the title song from the later outtakes collection; and one gets an idea, why that track was left off the album in the first time. The singing voice is not as good as the song itself.
The previously unreleased "Bob Dylan Blues" doesn't do much harm, I could have lived without it, but okay, it's a nice extra to have the opportunity to listen to that song finally.

This is by far the Syd Barrett CD that I listen the most often to – and I always enjoy it very much; and remember: I'm a huge Pink Floyd/Barrett fan!
It took me many years to "understand" the different sounds that Syd made solo in comparison to the ones with his old band, and listening to this compilation I recognized for the first time: Hey, it all is still there, the things that made "Piper" and the first Floyd singles so great: the wit, the psychedelic improvised guitar technique, the oh so cool original lyrics ... Not as different as I thought. Just two years later – and still very fascinating.
I love this compilation. The one Barrett CD that shows all the facets of his music. And it's VERY enjoyable.

Thursday, July 2, 2015

DANNY TAKES A TRIP + POET ZERO im Waggon, Offenbacg, Germany

Hallo Freunde und Freundinnen!

Endlich ist es soweit! Am 02.07.15 findet im WAGGON In Offenbach das allererste POET ZERO Konzert in Bandbesetzung statt! Den Support bestreitet DANNY TAKES A TRIP. Yeah!!!

 
DANNY TAKES A TRIP


Weird Acoustic Rock - Palimpseste, Collagen, Zitate, Songs.
Erträumt und mit Stimme und Gitarre vertont von Daniel "Fast Danny" Sich. Skurril, melancholisch, tragikomisch, kindlich, aufrichtig und stets catchy.
Live wird außerdem eine Fremdkomposition aufgeführt werden...

Daniel Sich, *1965, Gründungsmitglied von Thotes Schwein und Orange, heute Gitarrist der Motörhead-Tribute-Band Hammersmith und Bassist bei Poet Zero.
Lebt und arbeitet in Mannheim als selbständiger Musiklehrer.

____________________________________________
POET ZERO ist ein altes Projekt des ephemeroL-Gitarristen Maxim Engl. 

Zwischen 1995 und 2003 nahm der POET diverse Tapes im 4-Spur-Verfahren auf, auf denen er als One-Man-Band Songs performt, die sowohl von jahrelangem MOTORPSYCHO-, DINOSAUR-JR- und HÜSKER-DÜ-Genuss beeinflusst sind als auch von der Musik, die diese Bands selbst gehört haben: Tonnen von Rock und Punk.

Die meisten Stücke hat der POET niemals live aufgeführt; einige wurden gelegentlich bei rein akustischen Soloauftritten gespielt (z.B. letztes Jahr im Waggon) oder gelangten ins Programm von Engls früheren Bands ORANGE und PAN AMP. Zwei späte POET-ZERO-Nummern landeten sogar bei den Live-Sets der frühen ephemeroL!

Mithin ist es eine ganz besondere Freude, endlich eine Handvoll erlesener Stücke aus dem POET-ZERO-Fundus live auf der Bühne so darzubieten, wie sie mal gedacht waren - Songwritermusik im Heavy-Outfit...

Möglich wurde das jetzt glücklicherweise durch den Enthusiasmus von Pierre Snittlauch, Drummer bei CAPE CAPSIZE und HANK LIZARD, und Bassist Daniel "Fast Danny" Sich, Gitarrist der MOTÖRHEAD-Tribute-Band HAMMERSMITH, die hochmotivert wie kongenial die phänomenalen Songs wieder zum Leben erwecken.
Wer nicht kommt, muss später damit leben, ein unvergleichliches Konzert verpasst zu haben!!!


https://www.youtube.com/watch?v=xybrVTP-aHI
http://www.kin-et.de/m-poet_zero.html